Hallo, ich bin Jennifer Gutmann

Schön, dass Sie auf meine Seite gefunden haben.

Ich kann Ihnen sagen, so eine Seite zu schreiben, ist gar nicht so einfach. Welche Infos sind wohl interessant? Welche eher nicht so? Wollen Sie etwas über meinen fotografischen Werdegang oder lieber über mich persönlich erfahren? Ach wissen Sie was? Ich mach das einfach mit Überschriften, dann können Sie selbst entscheiden, was Sie mehr interessiert.

Fotografischer Werdegang

Eigentlich bin ich schon als Kind mit so einer kleinen Kamera durch die Gegend gelaufen und habe Filme verknipst und meine Eltern damit manchmal an den Rand der Verzweiflung gebracht, denn die Entwicklung der Bilder war teuer.
Dann, als Jugendliche war ich irgendwie der Meinung, dass Kreativität einfach nicht meines ist. Fragen Sie mich nicht, wie ich drauf gekommen bin, da ich immer gerne gemalt habe. Aber so ist das wohl.
2006 macht ich mich mit meiner Hundeschule selbständig und bin es bis heute. Als dort 2008 eine Kollegin in meinen Angeboten Bilder mit ihrer semiprofessionellen Kamera machte, war ich sozusagen entzündet. Das wollte ich auch. Ich stellte mir vor, dass es toll wäre, Fotos in meinen Gruppen und Kursen zu machen. Die Bilder konnten auf die Homepage und zukünftigen Kunden einen besseren Eindruck geben. Außerdem wollte ich meine beiden eigenen Hunde fotografieren. Gesagt getan und so zog 2008 eine Canon ein. Fragen Sie mich bitte nicht welche. Es war eine Spiegelreflexkamera. Aber keine Ahnung welche.
Bis 2011 knipste ich so eben lustig Bilder im Automatikmodus und war damit auch sehr zufrieden. Tatsächlich bot ich sogar schon Fotoshootings in einem sehr begrenzten Rahmen an und hatte viel Spaß damit.
2011 nahm ich dann an einem Fotografieworkshop bei Daniela Drews teil, denn ich wollte lernen im manuellen Modus zu fotografieren. Die Bilder, die auf diesem Workshop entstanden, waren schon um Welten anders, als die davor. Dennoch traute ich mich noch nicht aus meiner Komfortzone heraus.
2017 erst wagte ich mich weiter vor und beschäftigte mich mehr mit der Technik der Kamera, mit Bildaufbau, Bildwirkung, Licht, Bildbearbeitung.
Ich belegte zahlreiche Seminare und Workshops und buchte Coachings und kaufte Videotrainings bei namenhaften Hundefotografen und -fotografinnen wie Natalie Große von purrpaws aus Berlin, Laura Truszkowski von Tierfotografie HH, Sebastian Schoppe, Ria Putzker und einigen mehr. Ich kaufte mir Bücher und arbeitete Turorials nach. Im Nachhinein fühlt es sich an, wie eine lange Ausbildungszeit, weil ich mir alles selbst beibringen musste und durch einige Fehler auch einiges gelernt habe.
AAABER ich bin keine professionell ausgebildete Fotografin.
In der Zeit von 2017 bis 2019 beschäftigte ich mich also mit all diesen Dingen und sammelte viel Erfahrung mit eigenen Hunden aber auch schon bei Kundenshootings. Man oh man, wenn ich heute einige dieser Bilder ansehe denke ich: "Spannend, dass da wer was gekauft hat!"
Letztes Jahr habe ich mich dann ganz offiziell mit der Fotografie ebenfalls selbständig gemacht und es niemals bereut.
Nachdem ich anfangs mit Canons fotografierte und Anfang 2020 auch eine Vollformatkamera dieses Herstellers einzog, musste ich mir irgendwann eingestehen, dass die Canon und ich einfach nicht gut miteinander harmonieren. Ich kann nicht mal sagen, woran es lag, aber mir gelangen viele Bilder einfach nicht gut und nicht so, wie ich es wollte, obwohl ich wußte, dass ich nichts falsch machte.
Und so wuchsen seit Ende 2020 zwei Gedanken ich mir: Ersten wollte ich gerne umsteigen von einer Spiegelreflexkamera auf eine spiegellose Vollformatkamera, weil ich einfach der Meinung bin, dass diese die Zukunft sind und zweitens, sollte es keine Canon mehr sein.
Meine intensive Beschäftigung mit der Materie brachte mich auf Nikon und natürlich Sony. Letztendlich ist es eine Nikon Z7II geworden und ich habe diesen Schritt nicht einen Tag bereut. Als Objektive begleiten mich schon sehr lange die Festbrennweiten und auch ein Zoomobjektiv von Sigma. Diese bringen zwar oft einiges an Mehrgewicht mit, gegenüber den Originalobjektiven, aber ich liebe die Bildwirkung, die man mit den lichtstarken Modellen erreicht.

Die Fotografie und das Gefühl

Als ich anfing, mich 2017 mehr mit der Fotografie zu beschäftigen, sprachen alle von "Gefühl zum Bild" und überhaupt. Ich verstand das nicht. Ich hatte zwar manchmal eine Bildidee, das wars dann aber auch. Viele Fotografen erzählten von regelrechten Entzugserscheinungen, wenn sie mal einen Tag nicht fotografieren konnten. Hatte ich auch nicht!
Aber wie auch?
Ich war sehr lange beschäftigt mit der Technik und damit zu verstehen, welche Einstellung wie wirkt. Immer dachte ich, dass sich das einfach so mal ZACK einstellt und so richtig viel ausprobiert habe ich eigentlich nie, denn das Handling mit der Canon war für mich einfach schwer und uneffektiv. Ich musste immer über alle Handgriffe nachdenken. Nichts ging einfach so, während des Fotografierens.
Als dann Anfang 2021 die Nikon einzog, waren mir natürlich viele Dinge klar, aber trotzdem noch nicht automatisch - so wie Auto fahren... lenken, schalten, kuppeln. Alles erforderte ein Nachdenken. Und dann kam die neue Kamera und plötzlich wußte ich, was alle meinen.

An der Nikon ist alles ökonomisch, ergonomisch und effektiv. Die wichtigsten Dinge sind so gut angeordnet, dass man sie während der Aufnahmen erreicht, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen. Jeder Knopf fühlt sich anders an. Alles ist gut zu merken UND zack, die Bilder gelangen.
Jetzt endlich, nach über vier Jahren rumknipsen haben ich endlich das Gefühl, dass ich fotografieren. Jetzt endlich kann ich alles Wissen, was ich vorher angesammelt habe, anwenden und so umsetzen, wie ich möchte. Die Nikon hilft quasi dabei alles besser zu verstehen. Merkt man, dass ich diese Kamera liebe? Es ist auch die erste, die versichert ist *lach*.

Jetzt habe ich Lust, Bildideen umzusetzen, ich habe Lust, die Kamera mitzunehmen und bereit zu sein, wenn sich gute Momente ergeben.
Und ich liebe es, zu Hause Bilder zu sichten und die Bilder nehmen zu können die mir gefallen und nicht die, die ich nehmen muss, weil sie leidlich scharf geworden sind.

Jetzt kann ich mich endlich auf das Fotografieren und auf meine Models konzentrieren und muss nicht ständig überlegen, wo nun wieder Einstellung XY war.
Liebe Canon-Nutzer versteht mich nicht falsch... ich bezweifle, dass es an Canon lag! Ich bin sicher, es lag an mir. Meine Gehirnwindungen sind einfach nicht warm geworden mit der Technik der Kamera. Aber da kann die Kamera nichts zu. Und da sollte und muss wirklich jeder seine Kamera und sein Modell finden.

Und so bin ich heute selten ohne Kamera unterwegs, besonders, wenn mich meine Hunde begleiten.

Ein bißchen zu mir persönlich...

...ich bin 1978 geboren und in einem kleinen Dorf namens Heyersum bei Hildesheim aufgewachsen bis ich 14 war. Schon als Kind hatte ich einen Dackel bis zu meinem 9. Lebensjahr. Dann führte ich lange Zeit nur die Hunde der Nachbarschaft Gassi.
Als ich 14 war, zogen wir um nach Heersum, ebenfalls bei Hildesheim, nur andere Richtung. Und ich sagte meinen Eltern, dass ich nur mit umziehen würde, wenn ich wieder einen Hund bekäme. Sie hielten Wort und so zog ein Irish Settermix namens Benji bei uns ein, der leider nur 9 Jahre wurde.
Ich absolvierte eine Lehre als Speditionskauffrau, arbeitete dann aber an vielen unterschiedlichen Orten, in vielen unterschiedlichen Jobs und bei vielen unterschiedlichen Firmen, bis ich 2000 bei einem großen deutschen Mobilfunkanbieter im CallCenter hängen blieb.
Technikaffin kam es mir sehr gelegen, Menschen am Telefon zu erklären, was genau sie an ihrem Handy eingeben mussten, damit es wieder lief.
Längst ausgezogen, holten meine Eltern sich eine Bearded Colliemixhündin namens Josie, die 2006 Welpen bekam. Aus diesem Wurf zogen Naya und Cassidy, meine ersten beiden eigenen Hunde bei mir ein, in dem Jahr, als ich mich mit der Hundeschule selbständig machte, das war 2006.
2013 lernte ich meine Lebensgefährtin Nicole und ihre zwei Hunde Benny, einen Harzer Fuchs und Mona, ein Sheltimix kennen und lieben.
2014 zog KissMe bei uns ein, eine kleine, freche und sehr selbstbewußte Papillonhündin.
Leider verstarb Naya bereits 2015, was mich sehr mitnahm, da ich mich mit ihr stark verbunden fühlte. Die Lücke, die Naya hinterließ konnte Mojo, ebenfalls ein kleiner Papillonrüde 2015 ein wenig füllen und schlich sich mit seinem lustigen und albernen Wesen in mein Herz.
Das war auch gut so, denn 2016 ging Benny mit nur 9 Jahren (Sch...-Krebs) und 2018 verließ uns auch Mona, allerdings mit fast 16 Jahren.
Nun hatten wir eine ganze Weile Ruhe, mussten uns aber vor Kurzem, im Jahr 2021 von unserer fast 15 jährigen Cassidy verabschieden.
Natürlich gäbe es noch  viele persönliche Dinge über mich zu sagen, aber das ist ja keine Kontaktbörse. Sie möchten eine Dienstleistung buchen.

Was Sie bekommen - und was Sie nicht bekommen -, wenn Sie meine Dienste als Fotografin in Anspruch nehmen wollen

Die Fotografie ist ein Nebengewerbe, quasi ein Hobby, welches ich zum Beruf gemacht habe. An ihr hängt sehr viel Herz, weil ich hier etwas ausleben kann, von dem ich lange vergessen hatte, dass es auch ein Teil von mir ist - meine Kreativität!!

Und genau deshalb ist für mich wichtig, dass sie mir immer Spaß und Freude bereitet. Nur dann, kann ich auch Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bereiten. Das beinhaltet aber auch, dass ich einige Dinge einfach nicht mache.

Ich habe mich für die Hundefotografie im Ganzen entschieden und tobe mich gerne in ihr aus. Dabei liegen mir Portraitfotos besonders am Herzen. Ich liebe die ganzen Blütezeiten und biete deshalb oft Aktionen zu bestimmten Blütezeiten an. Das macht mir richtig viel Spaß! Dabei dürfen es auch ruhig mehrere Hunde sein und es ist auch ok, wenn Sie mit auf dem Bild sein möchten - oder Ihre Familie. Bitte bedenken Sie aber, dass ich keine Peoplefotografin bin. Natürlich werden in der Nachbearbeitung sowohl die Hunde als auch die Menschen optimiert. Aber erwarten Sie keine Hochglanzpolitur, wie auf einem Hochglanzmagazin von mir.
Auch Hunde in Action mit ihren dabei verrückten Gesichtern und dem dicken Grinsen im Gesicht haben es mir angetan. Diese können aber hier in Niedersachsen nur außerhalb der Brut- und Setzzeit stattfinden, da mir nicht nur das Wohl unserer Hunde, sondern auch aller anderen Tiere am Herzen liegt.

Natürlich freue ich mich, wenn Sie sich mit Wünschen bei mir melden. Bitte überlassen Sie die Umsetzung, z.B. an welchem Ort das gut möglich ist, mir! Mein Hauptberuf ist sehr zeitintensiv, ich habe nicht, wie einige andere Fotografen die Möglichkeit ständig neue Locations anzufahren und diese anzuschauen, weil meine Kunden genau da Fotos machen möchten. Sollten Sie also zu festgefahren in Ihren Wünschen sein und ich das Gefühl habe, dass Sie meiner Expertise nicht vertrauen, dann behalte ich es mir vor, ein Shooting abzulehnen, denn ein Shooting an einem Ort zu machen, wo ich vorher noch nie war, stresst mich zu sehr und macht mir keinen Spaß.

Auch Shootingwünsche, wo ich davon ausgehe, dass wir Ihren Hund gefährden, lehne ich ab. Z. B. wenn eine Operation des Hundes erst kürzlich war, wenn Sie einen Hund an einem Ort fotografieren lassen möchten, wo es viele andere Hunde gibt, Ihr Hund aber z.B. nicht verträglich ist, oder Sie einen Hund haben, dessen Gehorsam es nicht zuläßt, in der Nähe einer Straße zu fotografieren, Sie ihn aber nicht anleinen möchten, Sie einen jagenden Hund haben und ihn im Wald nicht anleinen wollten (da geht es auch um andere Tiere). Also sollte ich das Gefühl haben, dass wir Ihren Hund, Sie, andere Tiere, andere Menschen oder dass es auch gefährlich für mich werden könnte, lehne ich ein Shooting ab.

Ich möchte hier aber etwas betonen, denn für alle oben genannten Szenarien hätte ich Alternativangebote, wo und wie ein Shooting möglich wäre. Ihr Hund muss kein sitz, platz, bleib können und wenn Sie unbedingt Rennefotos von Ihrem jagenden, nicht abrufbaren Hund möchten, dann können wir z.B. auf meinen Hundeplatz gehen. Dann ist aber die Umgebung nicht so schön. Einen Hund, der mich als Fremde nicht mag, kann ich mit einem Zoomobjektiv aus größerer Ferne fotografieren. Wir können mit einem Hund, der ängstlich ist, an einen ruhigen Ort gehen. Und ich freue mich riesig über Welpen, die wir einfach durch die Gegend tapsen lassen oder auf irgendwelche Baumwurzeln klettern lassen. Da kommen immer niedliche Fotos bei raus. Wir finden Möglichkeiten, Sie müssen mir nur vertrauen!

Wenn Sie Fotos von Ihrer Katze oder Ihrem Pferd haben möchten, dann empfehle ich Ihnen gerne eine Kollegin, denn diese fertige ich nur in absoluten Ausnahmefällen an.